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Schwarz auf Weiß

Autoren:
Ephraim Kishon

Aufführungstermine:
16. +23.03.2002
Joachim-Neander-Haus

Weitere Infos zum Projekt:

Kishon ist der deutschen Leserschaft vor allem durch seine Satiren bekannt, die unter Titeln wie "Mein Freund Jossele" oder "Arche Noah, Touristenklasse", millionenfach verkauft wurden. Weniger bekannt sind seine Bühnenstücke. "Schwarz auf Weiß" ist eine Fabel die Kishon gekonnt pointensicher erzählt. Es geht um den alltäglichen Rassismus, der aus Vorurteilen besteht, den uns Kishon ohne die üblichen Klischees, aber mit einer reichlichen Portion Ironie vor Augen führt. Im Haus des Menschen leben zwei Mäusevölker, die grauen Feldmäuse, Familie Springinsfeld, und die weißen ehedem domestizierten Mäuse, Familie Käsehoch. Natürlich hat der weiße Mäusevater Kasimir Käsehoch nichts gegen die "Grauen", vom Parterre, sie sind ja fast so wie er. Aber eben nur fast. Deshalb gerät auch die ganze Familie in arge Bestürzung, als die zweitälteste Tochter Knusperzahn, genannt Knuspi, ihrer Familie einen "Grauen" als ihren Liebsten vorstellen will.

Der charmante Outsider, der auch noch Schneeweiß heißt, haut mächtig auf den Putz um bei den Käsehochs Eindruck zu machen, jedoch kaschiert er damit nur sein mangelndes Selbstbewusstsein. Im Verlauf der Geschichte wird die dünne Lackschicht aus political correctness auf der Einstellung der Familie arg angekratzt. Aber irgendwie kämpfen doch Weiße und Graue mit denselben Problemen: dem Hunger und der Katze. Letztere, auch Satan genannt, macht beiden Familien das Leben buchstäblich zur Hölle. Ihr gigantisches Brüllen versetzt alle Mäuse regelmäßig in Angst und Schrecken. Weiße und Graue teilen aber nicht nur die selben Probleme. Ihr Glaube ist zwar recht unterschiedlich in der Ausübung, letztlich sind aber die Inhalte ihrer Religion sehr ähnlich. Beide glauben an den gleichen Gott, den Menschen, der ihnen den täglichen Käse gibt. Wenn sich die Mäuse also in größter Not zusammenraufen können, gibt es vielleicht ja eine Chance für die Liebe, oder ?

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